Hat Psychtherapie etwas Künstlerisches? Ist Kunst bisweilen therapeutisch? Wo kann die Psychotherapie von den Künsten profitieren? Seit Beginn der modernen Psychotherapiegeschichte wird die enge Verbindung dieser beiden Zugänge zum Psychischen immer wieder zum Gegenstand psychotherapeutischer Reflexion und auch in der zeitgenössischen Psychotherapiewissenschaft kommt es zu fruchtbaren Schnittstellen. Das Seminar beschäftigt sich dabei nur am Rande mit der Kunsttherapie im engeren Sinne sondern will vielmehr - als Erweiterung psychotheraoeutischer Denk- und Handlungsräume - die Befassung mit Kunst und Künstlerischem für die alltägliche psychotherapeutische Arbeit aufbereiten. Praxisnahe Überlegungen zu konkertem therapeutischen Handeln runden dieses Pädoyer für eine kunstinspiriete Psychotherapie ab.