Präsenz

Schematherapie (VT)

E VT Kursreihe
06.03.27 - 17.10.27

Kursdetails

Zielgruppen

Fortbildungsteilnehmende PiA

Inhalt

In dieser Kursreihe wird Schematherapie in der Form vermittelt, wie sie sich in internationalen Studien empirisch als hoch wirksam in der Behandlung einer Vielzahl von psychischen Störungen erwiesen hat. Schwerpunkte liegen auf dem Einsatz des Schema-Modusmodells und emotionsfokussierten Interventionstechniken.

Die zertifizierten Kurse decken alle erforderlichen Theorie- und Übungskurse ab, die von der International Society of Schema Therapy (ISST) für eine Anerkennung zum Schematherapeuten vorausgesetzt werden. (Die zusätzlich erforderliche Fallarbeit unter Supervision muss selber organisiert werden, gerne sind wir von www.nest-schematherapie.de dabei behilflich)

Im Einklang mit den geforderten ISST-Standards finden vier Theorie- und Trainings-Seminare statt, in der alle wichtigen Konzepte und Techniken der Schematherapie vermittelt und geübt werden.
Alle Kurse sind stark praxisorientiert, z.T. mit Selbsterfahrungsanteilen, idealerweise entfällt bis zur Hälfte der Kurszeit auf Kleingruppenarbeit. Daher dürfen die Kurse nur von max. 20 Teilnehmern besucht werden.

Schema 2027
Kurspaket (Curriculum)
TN, die das gesamte Curriculum buchen haben Vorrang

Kurspreis:

375€ pro Block bei Buchung des gesamten Curriculums (Achtung, bei nachträglicher Stornierung einzelner Blöcke, wird auch der Nachlass für bereits belegte Blöcke zurückgefordert)

425€ pro Block bei Belegung einzelner Blöcke

Einzelkurse

Einführung in die Schematherapie

In diesem Workshop wird ein praxisorientierter Überblick über die Schematherapie gegeben. Da thematisch alle wichtigen Bereiche der Schemathrapie angerissen werden, kann er auch einzeln besucht werden. Nach einer kurzen Einführung wird zunächst die Fallkonzeptualisierung erläutert und im Plenum sowie in Kleingruppen anhand einiger weniger Fälle geübt. Anschließend wird ein Überblick über die Behandlung gegeben.

Praxis der Schematherapie: Arbeit mit der therapeutischen Beziehung und Imaginatives Überschreiben

In diesem Workshop werden 3 Schwerpunkte in der praktischen Umsetzung der Schematherapie geübt: (1) Die Erstellung des schematherapeutischen Fallkonzepts mit dem Modusmodell und die Kommunikation des Modells mit dem Patienten; (2) Imaginatives Überschreiben (mikro-) traumatischer Lebensereignisse, eine der wichtigsten emotionsfokussierten Techniken, die in der Schematherapie eingesetzt werden; (3) empathische Konfrontation als wichtige Technik der Beziehungsgestaltung. Es ist gerne möglich, eigene Fälle einzubringen.

Praxis der Schematherapie - Stuhldialoge

In diesem Workshop wird der Schwerpunkt auf den Einsatz von Stuhldialogen in schematherapeutischen Behandlungen gelegt. Stuhldialoge können in sehr verschiedenen Situationen eingesetzt werden. Zentrale Anwendungen sind (1) Diagnostische Stuhldialoge, um die Dynamik zwischen verschiedenen Modi erlebbar zu machen und besser zu verstehen; (2) Stuhldialoge zum Explorieren, Validieren und Begrenzen dysfunktionaler Bewältigungsmodi; (3) Stuhldialoge zum Begrenzen und ggfs. Bekämpfen dysfunktionaler innerer Anteile (z.B. innerer Kritiker). In Abhängigkeit vom TN- Interesse können Erweiterungen (z.B. schematherapeutische Stuhldialoge in der Gruppe; Stuhldialoge zu interpersonellen Problemen) vorgestellt werden.

Anwendung und eigene Fälle

Dieser Workshop vertieft die gelernten Techniken und orientiert sich inhaltlich vorwiegend an den Wünschen der Teilnehmer. In der Regel werden dabei Themen aus den folgenden Bereichen abgedeckt: (1) Vertiefende Fragen zur Fallkonzeptualisierung und Behandlungsplanung, (2) Umgang mit schwierigen Therapiesituationen, z.B. Behandlung von Patienten mit aggressiven oder dependenten Mustern, (3) vertiefendes Üben von emotionsfokussierten Techniken. (4) Weitere (z.B. kognitive) Techniken der Schematherapie (5) spezielle klinische Gruppen (z.B. Anwendung bei Borderline, Narzisstische und andere PDS, div. Achse I Störungen, (6) spezielle Settings (z.B. Paare) (7) Anwendung auf Teilnehmerfälle

Dozenten

Dr. Dorothee Halcour Leitung

Psychologische Psychotherapeutin (VT, ST), eigene Praxis in Bamberg, Dozentin und Supervisorin für Schematherapie

Dipl.-Psych. Wolfgang Beth Leitung

Psychologischer Psychotherapeut (VT, Neuropsychologie), Einzel- und Gruppentherapie in freier Praxis in Nürnberg, Lehrtherapeut, Selbsterfahrungsleiter und Supervisor für VT Erwachsene und Gruppentherapie, Schematherapie.

Dr. phil. nat., Dipl.-Psych. Neele Reiß Leitung

Psychologische Psychotherapeutin (VT), Einzel- und Gruppentherapie in eigener Praxis in Rüsselsheim, Supervisorin und Dozentin für VT Erwachsene und Gruppentherapie, Schematherapie.

Margit Sölva Leitung

Psychologin, Psychotherapeutin, Dozentin des Ausbildungsinstitutes Studi Cognitivi (Mailand/Bozen) für Kognitive Psychotherapie (www.studicognitivi.net), Verantwortliche für das Centro di Psicologia e di Psicoterapia di Bolzano von Studi Cognitivi, von 2015 bis 2018 Vorsitzende der regionalen Vereinigung Kognitiver Verhaltenstheraeputen SITCC Trentino Alto Adige. Ausbildungen in kognitiver Verhaltenstherapie, Schematherapie, Bindungstheorie, emotionsfokussierten Methoden und EMDR-Verfahren. Schematherapie Dozentin und Supervisorin, langjährige berufliche Erfahrung als Leitende Psychologin in den Gesundheitsbetrieben Brixen und Bozen; seit September 2012 als selbstständige Therapeutin in Bozen tätig.