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Strategisch-Behaviorale Therapie (SBT), 2-jährige Weiterbildung (VT)

Emotionale Überlebensstrategien – Werte – Embodiment

Seit mehr als 18 Jahren arbeiten Psychotherapeuten nach dem Ansatz, der von Serge Sulz 1994 als Strategische Kurzzeittherapie begründet wurde. Wesentliche wissenschaftliche und therapeutische Postulate von Sulz haben sich über die Jahre bestätigt. Gleichzeitig hat unter dem Einfluss von Gernot Hauke der Ansatz in den letzten Jahren grundlegende Weiterentwicklungen erfahren, indem vielfältige höchst relevante Aspekte heutiger Psychotherapie aufgenommen wurden, wie Wert- und Ressourcenorientierung, Achtsamkeit, Norbert Bischofs Motivationspsychologie, die Bindungstheorie, moderne Konzeptionen des Embodiments. Die von Hauke geprägte Arbeitsweise ist erlebnisorientiert, aktiviert die Patienten, aber auch ihre Therapeuten. Schema-Konzept und -Modifikation, Metakognition als verhaltenstherapeutische Begriffe der Mentalisierung und Entwicklung mit dem Ziel der Emotionsregulation wurden weiter ausgearbeitet. Das Arbeiten nach dem Konzept der Strategisch-Behavioralen Therapie integriert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, vor allem die der neurobiologischen Emotionsforschung. Eine Outcome-Studie belegt empirisch die Wirksamkeit der SBT.

Sich das Psychotherapiekonzept der SBT anzueignen, bedeutet über die klassische Verhaltenstherapie hinauszugehen, sich einen anspruchsvollenTherapieansatz aus einem Guss anzueignen, ein sehr gutes Theorie- und Strategiekonzept verfügbar zu haben und dabei nicht eklektisch und rezeptbuchartig zu arbeiten.

Sie können sich zur Ausbildung anmelden, buchen damit die gesamte Kursreihe, können die Bausteine aber auch einzeln belegen und flexibel auf zwei oder drei Jahre verteilen.

Diese Reihe eignet sich auch für Ärzte in der Facharztweiterbildung, die sich eine psychotherapeutische Kompetenz gründlich erarbeiten wollen – am besten zu Beginn der FA-Weiterbildung, als vollständiger Rahmen auch für die fachgebundene Psychotherapie-Zusatzbezeichnung und für alle Psychotherapeuten, die mehr Frische und wirksame Aktion in ihre Therapien bringen wollen – und gleichzeitig Fortbildungspunkte sammeln. Auch als Zweitverfahren.

Lit.: S. K. D. Sulz, G. Hauke: Strategisch-Behaviorale Therapie SBT. Theorie und Praxis eines innovativen Psychotherapieansatzes. CIP-Medien, 2009; G. Hauke: Strategisch-Behaviorale Therapie (SBT) – Emotionale Überlebensstrategie – Werte – Embodiment. Springer Verlag, 2012; S. Sulz: Therapiebuch II: Strategische Kurzzeittherapie. E-Book.

SBT 2-jährige Weiterbildung (VT)

Alle Kurse sind einzeln buchbar. Bitte unter der Rubrik Einzelkurse VT buchen.

SBT 16.01: 30.-31.01.2016, Alexandra Kendler/ Esther Haidle   

Einführung in die Strategisch-Behaviorale Therapie. Psychologische Grundlagen, Störungs- und Therapiekonzepte

SBT 16.02: 20.-21.02.2016, Gérard Tchitchekian

Die Therpeutische Beziehung

SBT 16.03: 12.-13.03.2016, Jan Spreemann

Akzeptanzstrategien: Vom dysfunktionalen Schema zum neuen Plan

SBT 16.04: 16.-17.04.2016, Ellen Flies

Ressourcen spüren und nutzen durch persönliche Werte

SBT 15.05: 07.-08.05.2016, Martin Fegg

Die Arbeit mit kognitiv-affektiven Schemata: Die Überlebensregel

SBT 16.06: 11.-12.06.2016, Jan Spreemann

Ärger, Wut und Zorn - Kraft und Energie für den therapeutischen Prozess

SBT 16.07: 02.-03.07.2016, Gernot Hauke

Achtsamkeit, Körperfokus und Bilder - Embodiment I


SBT 16.08: 23.-24.07.2016, Jan Spreemann

Werkzeugkoffer: Erlebnisorientierte Interventionen in der SBT


SBT 16.09: 24.-25.09.2016, Gérard Tchitchekian

Küssen kann man nicht alleine: Erotik und Sexualität als Entwicklungsraum der SBT

SBT 16.10: 15.-16.10.2016,  Annette Hoenes, Veit-Uwe Hoy

Gelernt ist noch lange nicht entwickelt: Reife und innerer Reichtum

SBT 16.11: 05.-06.11.2016, Susanna Schönwald

Persönlichkeitsstörungen: Spieler, Gegenspieler und der neue Regisseur

SBT 16.12: 19.-20.11.2016, Esther Haidle / Alexandra Kendler

Strategisch-Behaviorale Therapie bei chronischen Schmerzen

SBT 16.13: 03.-04.12.2016, Gernot Hauke

Das Emotionale Feld - Embodiment II 


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Für Ihr Zertifikat benötigen Sie sechs Grundkurse, sowie vier weitere Kurse, d. h. mindestens 10 Kurse und eine SBT-Behandlung unter SV eines SBT-Supervisors. Der vom Supervisor unterschriebene Fallbericht wird bei Frau Dr. Sichort-Hebing eingereicht.